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Dies sind besondere Zeiten, besonders schwere Zeiten. Sie verlangen von uns allen ein Umdenken und das Aufbrechen gewohnter Strukturen. Für den normalen Menschen, welcher sich doch so gerne in seiner Komfortzone bewegt, ist dies schon schwierig. Schwieriger wird es dann noch, wenn man Kinder hat, denn nicht nur das eigene Leben will organisiert werden, sondern auch das des Nachwuchses. Jedoch vergessen wir Erwachsenen auch gerne, dass nicht nur wir es schwer haben. Für die Kinder ist diese Zeit sehr hart. Diese Zeit, in der soziale Distanz ein normales Miteinander verhindert. Diese Zeit, in der Distanzunterricht eine normale Vorbereitung auf einen Abschluss unmöglich macht.

Ist dies tatsächlich so?

Natürlich ist es derzeit nicht normal, doch alleingelassen wird niemand in den Abschlussklassen. Nach wie vor ist ein guter Abschluss das Hauptziel der ambitionierten Lehrkräfte in der Galaxie. Hier wurden die Zeichen der Zeit erkannt und es hat ein gelungener Wandel vom Präsenzunterricht zum Distanzunterricht stattgefunden. Ein großer Vorteil der Montessori-Pädagogik ist das selbstständige Arbeiten der Schüler/innen in der Freiarbeit. Dieser Vorteil gewährt einen Komfort gegenüber dem staatlichen Frontalunterricht, denn die Selbstständigkeit der Schüler/innen bedeutet im Distanzunterricht nur eine geringfügige Umstellung. Dennoch bedeutet dies nicht, dass die Lehrkräfte die Schüler/innen sich selbst überlassen. Hier finden Einführungen im Klassenverband statt, in denen die Schüler/innen neue Inhalte vermittelt bekommen. Während der Arbeit am Wochenplan werden täglich Sprechstunden angeboten oder Sitzungen in Kleingruppen abgehalten, in denen aufkommende Fragen kompetent beantwortet werden. Am Ende der Woche gibt es gemeinsame Abschlusskonferenz, um die Schulwoche abzurunden. So fühlen sich die Schüler/innen nicht nur sicher im Lerninhalt, sondern auch gut betreut. Der regelmäßige Kontakt in der Gruppe gewährleistet ein Aufrechterhalten des Gemeinschaftsgefühls als Klasse. Wer dazu noch das Bedürfnis verspürt sich aktiv zu bewegen, kann dies im freiwilligen Sportangebot der Galaxie ausleben. Die gesamte Kommunikation und Interaktion findet über Microsoft Teams statt. Auch wenn es sich dabei um Videokonferenzen handelt, ist niemand der Schüler/innen verpflichtet, sich über die Kamera zu zeigen, wenn dies nicht gewünscht ist.

So kann man sagen, dass diese Zeiten nicht normal sind, dass sie schwierig und anstrengend sind. Doch das Leben geht weiter und die Devise heißt sich anzupassen. In der Schule, auf der Arbeit und im Privatleben. Wir als Lehrkräfte geben unser Bestes für ihr Kind, damit es die Bildung bekommt, die es verdient. Denn die Bildung darf Corona nicht auch noch zum Opfer fallen.

Bleiben Sie gesund

Ihr Team der Galaxie

 

 

 

 

Hier noch ein kleiner Wissenstest: